Klimawandel stoppen. Leben ändern.

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Klimawandel stoppen. Leben ändern.

Flugreisen

Die surreale Wirklichkeit der Easy-Welt   Foto: Nivenn/Unsplash

Ich verstehe mehrere Aspekte des Konzepts „Urlaub“ nicht, dazu gehört der Aspekt „Anreise per Flugzeug“.

Du entscheidest dich also, nach Fuerteventura zu fliegen, du stellst dich aus diesem Grund in eine sehr lange Schlange am Check-In in Hamburg, Berlin oder Düsseldorf, dann setzt du dich in einen Raum, der Raum heißt Flugzeug, du siehst dreieinhalb Stunden nur Weiß, dann landest du, und das draußen soll Fuerteventura sein.

Mir fehlt da einfach das Vertrauen.
Wer garantiert mir denn, dass ich nicht dreieinhalb Stunden an einen Ort geflogen bin, den sie als Fuerteventura aufgebaut haben?

Alles stehen und liegen lassen Dirk Henn Do., 21.03.2019 - 08:26

Auch für ihn würde ich alles stehen und liegen lassen
Foto: vincentvanzalinge/Unsplash

Wie gelähmt sitze ich vor meinem Schreibtisch und bringe es nicht fertig, meiner Arbeit weiter nachzugehen. Der Zustand ist nicht neu, ich kenne ihn seit meiner Jugend. 

Es war dieser kleine Schwarm Kiebitze, der mir den Weg wies.
Jedes Jahr versammelten sie sich vor dem Fenster meines Jugendzimmers, sie waren in Gefahr. Die »Flurbereinigung« hatte meine Heimat ihrer Hecken, Knicke und Brüche beraubt, Strassen und das nahe Gewerbegebiet fraßen sich in die Wildkräuter-durchzogenen Felder und Wiesen, die unser Haus umgaben.
Ich konnte zusehen, wie der Schwarm von Jahr zu Jahr kleiner wurde – bis er schließlich verschwand.

Warum es uns schwer fällt, uns Zeit für das Alleinsein zu nehmen

Stille, Strasse, Schnee    Foto: jeremybishop/Unsplash

Wie oft nimmst du dir die Zeit, für einen stundenlangen Spaziergang? Um einfach draussen in der Natur zu sitzen und nichts zu tun, als nachzudenken und die Stille zu genießen?

Ich bin sicher, dass es einige unter euch gibt, die diesen Luxus regelmässig genießen, doch die meisten von uns nehmen sich keine Zeit für tägliche Einsamkeit.

Für einige ist es ein unerreichbarer Luxus: Der tägliche Überlebenskampf spielt sich zu nah am Überlebensmodus ab, um nur schon über eine Stunde allein in der Natur nachzudenken.

Die Freiheit zurückgewinnen

Wir Menschen sind süchtig nach Glücksmaschinen. 

Wie das funktioniert, und wie wir uns davor schützen können, erläutert Dr. Martina Aßmann am Beispiel unseres Umgangs mit dem Smartphone.

Rauschhaftes Belohnungssystem    Foto: rawpixel/Unsplash

Birgit Stratmann im Gespräch mit Dr. Martina Aßmann

Das Smartphone ist gerade mal zehn Jahre alt und hat unseren Alltag bereits grundlegend verändert. Wie wirkt sich diese Technologie auf unsere emotionale Befindlichkeit aus? Welche Veränderungen beobachten Sie als Psychotherapeutin?

Was mir vor allem auffällt ist: Menschen benutzen das Smartphone, um ihr Belohnungssystem zu aktivieren. Sobald ein Unbehagen aufkommt, z.B. wenn ein Moment der Langeweile oder der Missstimmung entsteht, greifen wir danach. Das können wir rund um uns herum ständig beobachten, etwa wenn wir Bahn fahren. Die Menschen sind die meiste Zeit mit ihrem Smartphone beschäftigt. Sie suchen die Ablenkung.

Geldangelegenheiten

Foto: Hans Ripa/Unsplash

Wenn wir es mit Geld zu tun haben, befinden wir uns andauernd in einer Art Chaos.

Das rührt von einem Bruch in der Beziehung zwischen der Erde und uns selbst her.

Verbundenheit mit der Erde bedeutet zu wissen, wann es darum geht praktisch und direkt zu handeln; es bedeutet sogar eine eine tiefe Verbundenheit mit der Arbeit zu empfinden – ganz gleich, welche Art von Arbeit wir verrichten.

Dieses Gefühl haben wir nur selten, wenn es um Geldangelegenheiten geht.

Die Rechnung

4-Minuten Kurzfilm zum Klimawandel mit Benno Fürmann, Bjarne Mädel,  Christoph Tomanek und Ina Paule Klink.  Vor 10 Jahren veröffentlicht, lustig und topaktuell.