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Geld

Der Geldbörsenfreund

Wir verbringen eine Menge Zeit damit, Dinge zu kaufen und geben dabei viel Geld aus. Das ist einer der Hauptgründe, warum wir so viel arbeiten: Damit wir uns all die Dinge auch leisten können. 

Konsum übt einen gleich dreifachen Druck aus: Auf unser Leben, auf unser Portemonnaie und auf die Gesundheit unseres Planeten Erde. 

Der wirkungsvollste Weg, diesen Stress zu reduzieren, besteht darin, einfach weniger zu kaufen.

Es geht mit weitaus weniger. Immer. Das ist der einzige Weg in ein Leben, in dem wir nicht von den Dingen, die uns umgeben, erdrückt werden. Und der einzige Weg in eine nachhaltige Zukunft. 

Geldangelegenheiten

Foto: Hans Ripa/Unsplash

Wenn wir es mit Geld zu tun haben, befinden wir uns andauernd in einer Art Chaos.

Das rührt von einem Bruch in der Beziehung zwischen der Erde und uns selbst her.

Verbundenheit mit der Erde bedeutet zu wissen, wann es darum geht praktisch und direkt zu handeln; es bedeutet sogar eine eine tiefe Verbundenheit mit der Arbeit zu empfinden – ganz gleich, welche Art von Arbeit wir verrichten.

Dieses Gefühl haben wir nur selten, wenn es um Geldangelegenheiten geht.

Aufruf zur Alternative

Erstveröffentlichung in der Frankfurter Rundschau vom 23. Dezember 1978 
 

Standbild aus dem Film »Beuys« von Andres Veiel

Dieser Aufruf richtet sich an alle Menschen des europäischen Kultur- und Zivilisationskreises.
ES GEHT UM DEN DURCHBRUCH IN EINE NEUE SOZIALE ZUKUNFT.

Der Anfang wäre schon gemacht, wenn — sagen wir — die Mitteleuropäer sich entschließen würden, in der Gedankenrichtung dieses Aufrufes zu handeln. Wenn wir heute in MITTELEUROPA anfingen, einen den Zeitforderungen gemäßen Weg des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens in unseren Staaten und Gesellschaften einzuschlagen, hätte dies eine starke Ausstrahlung auf jeden anderen Ort der Welt.

Ich lebe ohne Geld – und mir geht’s recht gut

Mark Boyle mit Äpfeln     Foto © Mark Boyle

Sechs Jahre lang habe ich Wirtschaftswissenschaften studiert und nicht ein Mal das Wort "Ökologie" gehört. Wenn ich nicht durch Zufall in der Endphase meines Studiums ein Video Namens "Gandhi" gekauft hätte, wäre für mein Auskommen gesorgt gewesen. Zum Beispiel in einem sehr angesehenen Job, in dem ich indische Bauern davon überzeuge, dass es besser ist genmanipulierte Saaten anzubauen – oder irgend etwas anderes Nützliches in der Art.
Der kleine Bursche im Leinengewand hat mir allerdings eine wichtige Lektion erteilt: "Sei du der Wandel, den du in der Welt suchst." Blöd war nur, dass ich nicht die leiseste Ahnung hatte, was dieser Wandel sein sollte.

Nachdem ich einige Biolebensmittel-Firmen geleitet hatte, wurde mir klar, dass selbst "ethisches Business" niemals nur annähernd ausreichen würde. Ein nachmittägliches Herumphilosophieren mit einem Kumpel brachte dann die große Wende.