Klimawandel stoppen. Leben ändern.

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Grenzen

Digitale Kompetenz

Überlebensstrategien im Zeitalter der Bits und Bites

Kommunikation analog       Foto © luxuz::./photocase

Informationsstress ist ein wichtiges Thema, wichtiger als je zuvor – die Bits haben Einzug in unser Leben gehalten. Vor zehn Jahren hat es die US-Bürger vielleicht beunruhigt, wenn sich bei ihnen zuhause Berge von Zeitschriften und Zeitungen auftürmten. Doch heute, da sich in allen Bereichen unseres Lebens die Bits ausbreiten, wird aus der Beunruhigung Angst. E-Mails, Webseiten, Newsletter, Chatrooms, E-Mails, SMS und noch mehr E-Mails – all diese Ströme von Bits können uns aus dem, was wir gerade tun, herausreißen und auf Trab halten – überall und immer.

Wie es weitergeht Dirk Henn Do., 17.02.2011 - 17:49

Und was, wenn unsere Angst zu groß wird? Wenn wir nicht mehr sehen, wie es im Guten weitergehen kann. Wenn wir keinen Weg, schon gar keinen Ausweg mehr vor uns sehen. Verloren im Hochnebel unserer Befürchtungen. Was dann?

Normalerweise baue ich mir dann Wege. Sage mir, dass es so oder so weitergehen soll. Doch oft funktioniert auch das nicht mehr. Das trägt dann nicht mehr.
Das mag auf der Arbeit sein, in meinem eingeschliffenen Alltag oder im Leben mit Menschen, die mich schon seit einiger Zeit begleiten. Oftmals befällt mich dann eine Müdigkeit, eine Lähmung, hinter der sich Angst verbirgt.

Wie aber finden wir dann ins Handeln?

Geh über die Angst hinaus

Wenn du deine Angst untersuchst, wenn du hinter die Fassade deiner Nervosität schaust, findest du Traurigkeit. Die Nervosität rührt dauernd etwas auf, ist ein einziges Beben. Wenn du das Tempo rausnimmst, wenn du deine Angst in Ruhe lässt, ist die Traurigkeit still und sanft. Der Shambhala-Tradition zufolge entdecken wir Furchtlosigkeit, wenn wir mit der Weichheit des menschlichen Herzens arbeiten.

Analoger Sonntag Dirk Henn Do., 21.10.2010 - 17:10

Wider besseres Wissen

© beck/ews

Dunkle Zeiten für den Klimaschutz. Könnten wir im Namen unseres Landes die Stimme erheben, müssten wir den Ausnahmezustand erklären.

Mit dem nun beschlossenen Energiekonzept der Bundesregierung können wir nun noch jahrelang und unverblümt weiter wursteln wie gewohnt, auf Kosten der Substanz und ohne jeden Bezug zum ganzen Ausmaß des globalen Wandels, der sich gerade vollzieht. Das verbaut für Jahre viele der Wege, um die es hier auf dieser Website geht. Das stimmt mich traurig.

Find’ ein Loch und fülle es

Ganz tief graben       Foto © coljay72/flickr

Letztes Jahr begegnete mir in einem buddhistischen Newsletter eine wunderbare Geschichte. Sie bezog sich auf die beunruhigende Aufgabe, „unsere Berufung zu finden“. Dieser Newsletter hielt eine der kraftvollsten Denkweisen für das Leben in der Moderne bereit:

Find’ ein Loch und fülle es.

Unternehmer würden an dieser Stelle wohl daran denken, dass ein Loch eine Marktnische sein kann, die noch nicht bedient wird.

Du hast nicht das Recht, dich um nichts zu kümmern

Einschneidende Veränderung       Foto © view7/photocase

Mehr oder minder denken wir, dass wir nichts ändern können. Und das ist genau der Grund, warum die meisten Menschen es auch niemals versuchen.

Die Annahme, dass du zu klein oder zu schwach bist, um eine Veränderung zu bewirken, ist der wichtigste Grund für Tatenlosigkeit. Und es ist womöglich die schwächste Ausrede aller Zeiten.

Aber ich will hier nicht davon sprechen wie es ist zu klein zu sein. Weil ich nicht denke, dass es tatsächlich darum geht. Es geht nicht darum, dass sich Menschen zu klein und nichtig fühlen, es geht darum, dass sich Menschen als zu wichtig erleben.

Reduziere deinen CO2-Fußabdruck

Leo will’s wissen: Der extreme und unvermeidliche Weg in eine nachhaltige Lebensweise

© beck

Minimalismus ist ein großartiger Weg, viel leichteren Fußes auf dieser Erde zu wandeln. Weniger zu verbrauchen ist viel wichtiger, als ökologisch korrekt einzukaufen – obschon ich euch ermuntere, beides zu tun.

Also, lass uns gleich zu den Tipps kommen:

1. Iss weniger. Ich habe erst neulich darüber geschrieben. Weniger Konsum von Lebensmitteln bedeutet weniger Ressourcenverbrauch und weniger Umweltbelastungen, die durch die Herstellung und den Transport der Lebensmittel verursacht werden.

Den Blick auf das Unmögliche gerichtet

Viel Gegenwind       Foto © IBV2012/photocase

"Denn bei allem, was wir tun, denken und fühlen, möchten wir manchmal bis zum Äußersten gehen. Der Wunsch wird in uns wach, die Grenzen zu überschreiten, die uns gesetzt sind.

Es ist auch mir gewiss, dass wir in der Ordnung bleiben müssen, dass es den Austritt aus der Gesellschaft nicht gibt und wir uns aneinander prüfen müssen.

Innerhalb der Grenzen aber haben wir den Blick gerichtet auf das Vollkommene, das Unmögliche, Unerreichbare, sei es der Liebe, der Freiheit oder jeder reinen Größe.

Mut zur Lücke

Was tun, wenn uns nicht gelingt, was wir uns vorgenommen haben?

Wie geht es weiter?       Foto © UlrikeA/photocase

In einer Stunde ist es Donnerstag und ich sollte einen weiteren Beitrag für 52 Wege auf Lager haben...
Habe ich aber nicht.

Gerade ziehe ich um, kümmere mich um den Kauf unseres Schulhauses und schaffe es so gerade eben, daneben auch noch meiner Arbeit im Büro nachzukommen. Die 52 Wege sind diesmal auf der Strecke geblieben.

Atme

Zur Ruhe kommen     Foto © Prato9x/flickr

Atme.

Atmen kann dein Leben verändern.

Wenn du dich gestresst und überwältigt fühlst – atme. Es beruhigt dich und hilft dir, Spannungen abzubauen.

Wenn du dir Sorgen machst über das, was auf dich zukommt, oder in etwas gefangen bist, das bereits geschehen ist – atme. Es vermag dich in diesen Moment zurückzubringen.

Wenn du mutlos bist und nicht mehr erkennen kannst, welcher Sinn in deinem Leben liegt – atme. Es wird dich daran erinnern, wie kostbar das Leben ist und dass jeder Atemzug deines Lebens ein wunderbares Geschenk ist. Mache das Beste aus diesem Geschenk.

Wohlstand ohne Wachstum

Wir brauchen kein grün angepinseltes Weiter-so, sondern müssen jetzt endlich unser Leben entrümpeln und entschleunigen.

© beck/ews

Welche Reaktionen würde wohl die Ankündigung eines Automobilherstellers auslösen, demnächst ein Fahrzeug ohne Rückwärtsgang und Bremse produzieren zu wollen? Vermutlich Gelächter. Oder Kopfschütteln. Komisch, dass eine solche Reaktion nicht auch den meisten Ökonomen und Wirtschaftspolitikern entgegengebracht wird. Denn dieselbe Absurdität liegt dem üblichen volkswirtschaftlichen Denken zugrunde; mehr noch: Das ganze Entwicklungsschema moderner Gesellschaften basiert auf der Grundannahme, Fortschritt sei ausschließlich ein Akt der Addition und nur bei ständigem Wachstum möglich.

Mögen die Götter auf uns herabschauen und lächeln

In der Welt       Foto © riot jane/flickr

Jetzt mochte ich nicht mehr.

Zwei Wochen lang bereitete es mir Mühe, diese Website zu machen.
Andauernd gilt es zu übersetzen, aus Gedankenfragmenten neue Texte zu formen, E-Mails zu beantworten, Perspektiven zu entfalten und Kontakte zu knüpfen.

Eines Morgens dann habe ich einfach alles liegen lassen. Bin raus in die Morgensonne und habe nach langer Zeit zum ersten Mal wieder dieses sommerliche Leben um mich herum gespürt. An dem Tag habe ich nichts mehr angerührt und es auch ansonsten ruhig angehen lassen. Und dann ging es weiter. Mit neuer Energie.

Dem Steinbutt mit Demut begegnen Dirk Henn Do., 06.08.2009 - 05:41

Gaumenfreuden mit Meeresfreunden       Foto © arimoore/flickr.com

Den Weg nachhaltigen Lebens einzuschlagen, ist keinesfalls immer leicht.
Anbei der Erfahrungsbericht eines Spitzenkochs, der keine halben Sachen mehr macht. Es wird sehr deutlich, worum es geht. Aber auch, welchen Schwierigkeiten wir uns stellen müssen, wenn wir für das einstehen, das uns wichtig ist.

 

Ich bin Koch, seit gut 10 Jahren.
Ich bin direkt in die Sternegastronomie eingestiegen, habe erkannt, dass Kochen mich erfüllt. Ich machte mir keine großen Gedanken und bin auf der Karierreleiter stetig nach oben gestiegen.

Achtung! Die Grenze ist überschritten!

Von der Kunst zu wissen, wann wir maßlos, ungerecht oder leblos sind

Jenseits der Grenze       Cartoon © beck/ews

Wir wissen, wann in unserem Leben etwas richtig schief läuft, wann wir von der Bahn abkommen. Nicht bewusst, oft auch nicht so, dass wir es direkt sagen könnten. Aber wir ahnen es. Und es ist wichtig, davon miteinander zu sprechen.
Es gibt dazu eine Geschichte, die mich seit meiner Jugend begleitet.

Vor mehr als 25 Jahren, zur Schulzeit, hielten wir – ein kleiner eingeschworener Kreis von Freunden – Ausschau danach, wie wir die Welt um uns herum zum Besseren wenden können. Wir waren eine Gruppe junger Menschen voll Tatendrang.