Klimawandel stoppen. Leben ändern.

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Am Limit

Letzten Freitag haben wir in Deutschland unser Jahresbudget an Ressourcen verbraucht. Am 3. Mai hatten  wir bereits so viel konsumiert, wie eine Erde hergibt. Seit dem Wochenende also betreiben wir Raubbau. Nimmt man die EU als Referenz, so ist „unser Anteil an Welt“ morgen erschöpft.

Es ist ganz einfach zu verstehen, was mit Klimanotstand gemeint ist. Anschaulich wird es, wenn man sich unseren Ressourcenverbrauch im historischen Verlauf anschaut. Ich habe euch eine kleine Animation vorbereitet. Schaut sie euch mal an und teilt sie unbedingt mit anderen, auch in den sozialen Netzwerken. Es ist wichtig zu sehen, was wir Jahr für Jahr seit mehr als zwei Jahrhunderten tun.

Jede Bundesbürgerin und jeder Bundesbürger trägt historisch betrachtet eine Million Kilogramm CO₂ auf den Schultern (das ist übrigens ganz ähnlich wie das Budget eines russischen oder US-amerikanischen Bürgers). Zwei Drittel dieser unvorstellbaren Menge sind seit den 1950er Jahren entstanden – das umfasst für viele von uns einfach nur die eigene Lebensspanne. 600.000 Kilogramm in nur einem Leben! Und noch immer lenken wir nicht um.

Macht euch mit uns auf den Weg in einen klimaneutralen Lebenswandel. Wir brauchen dringend eine neue Kultur - die alte Welt, wie wir sie kannten, platzt aus allen Nähten.

 

Die Prophezeiungen der Ojibwe berichten von einer Zeit während des siebten Feuers, in der unsere Völker die Wahl zwischen zwei Pfaden haben. Der erste Pfad ist ausgetreten und versengt. Der zweite Pfad ist neu und grün. Es ist unsere Entscheidung als Gemeinschaften und als Individuen, welchen Weg wir nehmen.

Winona LaDuce

Bericht zum Earth Overshoot Day EU (englisch)
Heute erschienen und herausgegeben vom Global Footprint Network und dem WWF

 

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