Klimawandel stoppen. Leben ändern.

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Klimawandel stoppen. Leben ändern.

Geldangelegenheiten

Foto: Hans Ripa/Unsplash

Wenn wir es mit Geld zu tun haben, befinden wir uns andauernd in einer Art Chaos.

Das rührt von einem Bruch in der Beziehung zwischen der Erde und uns selbst her.

Verbundenheit mit der Erde bedeutet zu wissen, wann es darum geht praktisch und direkt zu handeln; es bedeutet sogar eine eine tiefe Verbundenheit mit der Arbeit zu empfinden – ganz gleich, welche Art von Arbeit wir verrichten.

Dieses Gefühl haben wir nur selten, wenn es um Geldangelegenheiten geht.

Die Rechnung

4-Minuten Kurzfilm zum Klimawandel mit Benno Fürmann, Bjarne Mädel,  Christoph Tomanek und Ina Paule Klink.  Vor 10 Jahren veröffentlicht, lustig und topaktuell.

Politisches Bewusstsein

Foto: Miguel Bruna/Unsplash

Politik dreht sich um die Frage, ein Verantwortungsgefühl für die Gesellschaft wahrzunehmen.

Menschen, die sich einer spirituellen Praxis zuwenden, neigen dazu, Politik als etwas Unheiliges und Unerwünschtes zu betrachten, sogar als etwas Schmutziges. Doch wenn eine Person mit Verantwortungsgefühl auf gesellschaftliche Fragen zugeht, dann ist das ein buddhistischer Politikansatz und die soziale Seite des Lebens. Beides zugleich, gewissermaßen.

Der Dreh- und Angelpunkt ist Verantwortung. Sie ist wichtig, wenn es darum geht, wie die Regierung geführt wird oder wie Situationen organisiert werden. Aus buddhistischer Sicht bedeutet Politik, sich zu interessieren, zum Wohle aller fühlenden Wesen.

Vom Pegelstand des Überlebensnotwendigen

Foto: Nathan Dumlao/Unsplash

Heute am frühen Morgen lief ich durch ein Flughafengebäude, auf der Suche nach einer Tasse Kaffee, um wach zu werden. Aber am Kaffeeshop war eine lange Warteschlange und ich habe mich entschieden, keinen Kaffee zu brauchen, um wach, glücklich oder lebendig zu sein.

Wenn etwas zu einem Bedürfnis oder einer Notwendigkeit wird, dann nimmt es uns gefangen. Wir müssen das haben – was bedeutet, dass wir damit beginnen, unser Leben rund um diese Frage herum zu strukturieren.

Wenn ihr nicht wisst, wie ihr es reparieren könnt, dann hört auf, es zu zerstören!

Alle reden über Greta Thunberg. Wirklich unglaublich finde ich, dass bereits vor mehr als 26 Jahren eine ganz ähnliche Rede von einem zwölfjährigen Mädchen auf einer UN-Konferenz gehalten wurde.

Severn Cullis-Suzuki auf dem Rio Earth Summit der Vereinten Nationen 1992 im Wortlaut:

„Ich bin hier, um für die kommenden Generationen zu sprechen. Ich spreche für die verhungernden Kinder dieser Welt, deren Schreie ungehört bleiben. Ich spreche im Namen der zahllosen Tiere die weltweit sterben, weil sie keinen Lebensraum mehr finden. (…) Jeden Tag hören wir von Tieren und Pflanzen, die aussterben - die zu meiner Lebenszeit für immer verschwinden.

Wann uns das Glück zufällt

Lohn der guten Taten: Das Goldmarie-Prinzip

Der griechische Philosoph Aristotels entwirft in seiner Tugendethik keine Regeln, was zu tun und zu lassen wäre. Vielmehr geht es ihm um die Haltungen, die dem Handeln zugrunde liegen. Sind diese tugendhaft und vernünftig, stellt sich Glück von allein ein. Der Philosoph Andreas Luckner über eine Ethik, die die Lebensklugkeit in den Mittelpunkt stellt.

Statue am Frau-Holle-Teich auf dem Hohen Meißner   Foto: Celsius/wikivoyage

„Es gibt nichts Gutes außer man tut es“ – dieser knackige Spruch stammt zwar von Erich Kästner, er ließe sich aber zwanglos auch als Motto der Ethik des Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) überschreiben.

Nicht die Idee des Guten überhaupt hat den jahrzehntelangen Schüler Platons vornehmlich interessiert, sondern „das für den Menschen Gute“. Man könnte dies als das bezeichnen, was in den alltäglichen Situationen hier und jetzt für uns erreichbar ist, eine Sache, die gerade heute bekanntlich hoch im Kurs steht.