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Mögen die Götter auf uns herabschauen und lächeln

In der Welt

In der Welt       Foto © riot jane/flickr

Jetzt mochte ich nicht mehr.

Zwei Wochen lang bereitete es mir Mühe, diese Website zu machen.
Andauernd gilt es zu übersetzen, aus Gedankenfragmenten neue Texte zu formen, E-Mails zu beantworten, Perspektiven zu entfalten und Kontakte zu knüpfen.

Eines Morgens dann habe ich einfach alles liegen lassen. Bin raus in die Morgensonne und habe nach langer Zeit zum ersten Mal wieder dieses sommerliche Leben um mich herum gespürt. An dem Tag habe ich nichts mehr angerührt und es auch ansonsten ruhig angehen lassen. Und dann ging es weiter. Mit neuer Energie.

Wenn ich wie an diesem Morgen der Welt nahe sein kann, wenn sich ein Lächeln in mein Tun oder sogar in meine Mundwinkel einschleicht, dann spüre ich, dass ich nicht weit vom rechten Weg entfernt bin.
Unsere edelsten Vorhaben sind sinnlos ohne diesen Bezug zum Leben. Ohne einen Hauch des göttlichen Lächelns sind unsere Handlungen auf lange Sicht nur von geringem Wert.

"toho kami emi tame" rufen wir im Im Taido-Training: "Mögen die Götter auf uns herabschauen und lächeln". Zugegeben, das ist nur eine der möglichen Übersetzungen, aber ich liebe diese Variante. Mögen die Götter auf uns herabschauen und lächeln. Ein wunderbarer Satz und eine hervorragende Orientierung zugleich.