regional
Regionalesser machen’s besser
Lokal ist optimal Foto © claudiarndt/photocase
Die Herausgeber des Oxford English Dictionary erklärten 2007 locavore zum besten neuen Wort des Jahres. [Locavore ist eine an Pflanzenfresser, herbi vore, angelehnte Wortschöpfung; auf Deutsch hat es in etwa die Bedeutung„Regionalesser“.]
Ein locavore ist jemand, der regional angebaute Zutaten und Lebensmittel kauft.
Die Lebensmittel kommen direkt vom örtlichen Wochenmarkt oder aus dem eigenen Garten. Produkte aus der Region schmecken oft besser und sind in der Regel frischer und gesünder. Und sie sind besser für unseren Planeten, da sie nicht mit Abgas produzierenden, Benzin fressenden Lastwagen über große Strecken befördert werden müssen. Erzeugnisse, die im Umkreis von hundertfünfzig Kilometern angebaut wurden, ersparen auch Transportkosten, so dass sie billiger sein können; und das Geld, das Sie für sie ausgeben, fließt direkt in die Wirtschaft der Region.
So ist das Kaufen von frischem Obst und Gemüse aus der eigenen Region ein Schritt, mit dem Sie dazu beitragen, für sich und die Welt eine achtsame Essumwelt zu schaffen.
Das eigene Revier
Von der Kraft des Regionalen
Blick zurück nach vorn Foto © Judywie/photocase
Ich habe mit meinem Hund eine Runde ums Haus gedreht.
Seltsam, nicht wahr? Erwachsene Menschen, die mehrmals am Tag in Begleitung eines Hundes mehr oder weniger große Kreise um ihren Wohnort ziehen, waren mir, ehrlich gesagt, bislang suspekt.
Mehr und mehr ertappe ich mich nun allerdings dabei, dass es mir Freude bereitet.
Wir untersuchen jeden Winkel unserer Wege auf seinen Geruch, auf Spuren danach, wer diesen Ort in der Zwischenzeit aufgesucht haben mag, auf Geschichten, die sich vielleicht auch nur für kurze Zeit in die Landschaft eingegraben haben, bevor sie von Wind und Wetter davongetragen werden.

