Nachhaltigkeit

Buddhistische Wirtschaftslehre

Ernst Friedrich Schumacher
Worum geht es in unserem Wirtschaften, in unserer Arbeit, in unserem Konsum von Dingen?
Vor 37 Jahren erschien ein überaus prägender Aufsatz, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Ich freue mich, ihn euch heute in gekürzter Form vorstellen zu können. Nehmt euch die Zeit, ihn zu lesen. Es lohnt sich!


Es besteht wohl allgemeine Übereinstimmung darüber, daß die menschliche Arbeit eine grundlegende Quelle des Wohlstandes ist. Der moderne Wirtschaftswissenschaftler hat jedoch gelernt, in „Arbeit“ nicht viel mehr als ein notwendiges Übel zu sehen. Vom Standpunkt des Arbeitgebers aus ist sie auf jeden Fall einfach ein Kostenfaktor, der auf ein Minimum zu verringern ist, wenn er sich nicht, beispielsweise durch Automation, völlig ausschalten läßt. Vom Standpunkt des Arbeiters aus ist sie eine „Last“ – arbeiten heißt ein Opfer an Muße und Bequemlichkeit bringen.   weiterlesen »

Einfache Vergnügungen

Der Sommer naht und damit die Urlaubszeit. Wo geht´s hin?
Dirk Henn
In die Ferne schauen – auf Juist

In die Nähe oder in die Ferne schauen?   Foto © Dirk Henn

Im Grunde ist es ganz einfach: Nah soll es sein, wirklich nachhaltig und ein Ort, an dem ich ohne Sorge sein kann. Doch wie wird daraus ein Urlaub?

Als ersten Anhaltspunkt habe ich mich an den Verbänden und Zusammenschlüssen orientiert, die sich einem nachhaltigen Tourismus verschrieben haben. Die Angebote von Viabono waren mir jedoch zu teuer. Das Forum Anders Reisen hat einige sehr gelungene Reisen, aber auch so sehr viel Fernreiseangebote – da wird es dann am Ende nie was mit der Nachhaltigkeit. Ö-plus hat in der Schweiz einiges zu bieten, doch die Blaue Schwalbe, habe ich dann für mich entschieden, ist das entschiedenste und wärmste der touristischen Qualitätssiegel. Nun ja, aber im ersten Anlauf war nichts dabei, was ich derzeit bezahlen kann,   weiterlesen »

Reduziere deinen CO2-Fußabdruck

Leo will’s wissen: Der extreme und unvermeidliche Weg in eine nachhaltige Lebensweise
Leo Babauta
Nimm den Jeep!

© beck

Minimalismus ist ein großartiger Weg, viel leichteren Fußes auf dieser Erde zu wandeln. Weniger zu verbrauchen ist viel wichtiger, als ökologisch korrekt einzukaufen – obschon ich euch ermuntere, beides zu tun.

Also, lass uns gleich zu den Tipps kommen:

1. Iss weniger. Ich habe erst neulich darüber geschrieben. Weniger Konsum von Lebensmitteln bedeutet weniger Ressourcenverbrauch und weniger Umweltbelastungen, die durch die Herstellung und den Transport der Lebensmittel verursacht werden.   weiterlesen »

Neubesinnung

Dirk Henn
Parkplatz am Morgen

Parkplatz am Morgen       Foto © Dirk Henn

Aus meiner neuen Wohnung schaue ich auf einen Parkplatz. Des Morgens eilen die Menschen in ihren meist viel zu großen Autos herbei. Wie auf einer Landebahn führt sie die lange Zufahrtspiste vor die Eingänge des Kindergartens und der Kleinkind-Gruppe. "Sieben Zwerge" und "Sonnenblume" klingt niedlich, doch die Menschen die dorthin eilen, scheinen oft in großer Not zu sein. Sie biegen mit ihren Kleintransportern, Familienvans und Kombis in derart wahnwitziger Hast um die Kurven, dass die Anwohner der umliegenden Häuser des Morgens und am Mittag lieber Abstand halten.   weiterlesen »

Wohlstand ohne Wachstum

Wir brauchen kein grün angepinseltes Weiter-so, sondern müssen jetzt endlich unser Leben entrümpeln und entschleunigen.
Niko Paech
Der macht Klima!

© beck/ews

Welche Reaktionen würde wohl die Ankündigung eines Automobilherstellers auslösen, demnächst ein Fahrzeug ohne Rückwärtsgang und Bremse produzieren zu wollen? Vermutlich Gelächter. Oder Kopfschütteln. Komisch, dass eine solche Reaktion nicht auch den meisten Ökonomen und Wirtschaftspolitikern entgegengebracht wird. Denn dieselbe Absurdität liegt dem üblichen volkswirtschaftlichen Denken zugrunde; mehr noch: Das ganze Entwicklungsschema moderner Gesellschaften basiert auf der Grundannahme, Fortschritt sei ausschließlich ein Akt der Addition und nur bei ständigem Wachstum möglich.   weiterlesen »

Zu treuer Hand nachhalten

Was ist Nachhaltigkeit? Annäherung an einen zentralen Begriff.
Uwe Pörksen
Blick zurück nach vorn

Weitsicht       Foto © Heartbeatbox/photocase

"Ein Halt, den man nach oder außer andern hat, und woran man sich hält, wenn alles andere nicht mehr hält."

Das Wort sustainable ist anscheinend eine Neuschöpfung der 70er Jahre, vermutlich des Club of Rome. In dem Zukunfts-Szenario ‘Grenzen des Wachstums’ von 1972 taucht es auf. Man sei auf der Suche nach einem Modell, heißt es da, welches für ein Weltsystem stehe, das zwei Beschaffenheiten haben solle:
„That is 1. sustainable without sudden and uncontrollable collapse; and 2. capable of satisfying the basic material requirements of all of its people“.
Ein Modell und System, haltbar ohne plötzlichen und unkontrollierbaren Kollaps und fähig, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu sichern – sustainable ist in diesem Moment noch ein Kunstwort.   weiterlesen »

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