Natur

Aus dem Landtagebuch

Tom Hodgkinson
Die kleinen weissen Glocken des Frühlings

Die kleinen weissen Glocken des Frühlings

DIE ERSTEN SCHNEEGLÖCKCHEN sind aufgetaucht. Ihre Ankunft lichtet langsam, ganz langsam die dunkle Schwere, die der Regen über das Land gelegt hat. Unser Hof ist eine einzige Schlammpampe. Er ruft mir den genervten Refrain meiner stadtliebenden Mutter in Erinnerung, den sie immer dann anstimmt, wenn sie zu Besuch kommt: „Ich mag Schlamm nicht. Ich mag es nicht!“

Die glücklichen Tage voll Schnee sind nunmehr Erinnerung. Aufgaben winken.   weiterlesen »

Die Würde der Welt ist immer da

Chögyam Trungpa
Eisiger Sonnenaufgang

Sonnenaufgang       Foto © photoholic1/flickr

Schau dir die Sonne an. Die Sonne scheint. Niemand poliert die Sonne. Die Sonne scheint einfach. Schau dir den Mond an, den Himmel – eine Welt, wie sie nicht besser sein könnte.

Leider versuchen wir menschliche Wesen, uns alles in Begriffen der Bedingtheit zu erschliessen. Wir versuchen aus nichts etwas zu machen. Wir haben alles durcheinandergebracht. Das ist unser Problem.   weiterlesen »

Innere Umwelt

Versuch einer ökologischen Spiritualität
Christian Felber

Selbst drei Prozent Wirtschaftswachstum werden allmählich fad, das wahre Fieber verlagert sich auf die Börsen und ins Internet, dort liegt die Zukunft und der Profit. Doch während wir gebannt auf den Bildschirm starren, entgeht uns nicht nur, was „draußen“ vor sich geht, sondern auch, was sich in uns drinnen abspielt.

Schade, weil: Umweltschutz beginnt im Herzen.   weiterlesen »

Selbstversorgung, auf japanische Art

Sean Sakamoto
Im Garten

Im Garten       Foto © Sean Sakamoto

Wo auch immer man in Japan hingeht, immer werden einem die Gärten auffallen.
Selbst in ziemlich dicht besiedelten Vororten wird jedes Fleckchen Erde mit Hingabe und Akribie kultiviert, üblicherweise von Großvätern und Großmüttern die, vom Leben gezeichnet, mit krummem Rücken zu Werke gehen.

Wenn Menschen in diesem Land alt werden, arbeiten sie in ihren Gärten. Ganz gleich, zu welcher Zeit des Jahres oder wie gut oder schlecht das Wetter ist. Sie sind draussen in der brutalen Sommerhitze, sie zupfen Unkraut im winterlichen Morgendunst, der einem die Kälte bis unter die Haut treibt. Umringt von Frühlingskirschblüten pflanzen sie Tomaten und während sich um sie herum die Herbstblätter feuerrot färben, ernten sie Kürbisse.
Zur Erntezeit ist es üblich, dass Nachbarn einen an den Gaben ihres Gartens teilhaben lassen und einfach eine Tüte mit Gurken oder Bohnen oder was auch immer vorbeibringen.   weiterlesen »

Null, jetzt!

Alex Steffen
Renate Alf: Ihre COs-Bilanz!

Cartoon © Renate Alf

Es ist an der Zeit, uns mit einer grundlegenen Wahrheit anzufreunden. Die meisten uns von waren bereits geboren, als die Menschheit den Bogen überspannte und (irgendwann in den 1980ern) damit begann, die Ressourcen der Erde schneller zu verbrauchen, als unser Planet sie aus sich selbst heraus hervorbringen kann. Und viele von uns werden noch immer leben, wenn wir, in der Mitte dieses Jahrhunderts auf dem Weg zu einer erdumspannenden Kultur der Nachhaltigkeit sind.   weiterlesen »

Inhalt abgleichen

Back to top