geistiges Wachstum

Kopfkino

Schwer bepackt

Schwer bepackt       Foto © Arbor Verlag/Martin Armbruster

Dirk Henn

Eines meiner letzten Projekte im Arbor Verlag waren drei kleine Filmchen, die wir Ende letzten Jahres online veröffentlicht haben. Meinen Lieblingsfilm aus dieser Reihe möchte ich gerne heute mit euch teilen.

In Kopfkino geht es um das ganz und gar eigene Leben, das unsere Gedanken führen:

"Das mächtigste Kinoprogramm der Welt läuft in unseren Köpfen ab. Im Alltag merken wir zwar, dass in unserem Kopf viel los ist, aber wir verstehen nicht, was sich dort wirklich abspielt...“

Du hast nicht das Recht, dich um nichts zu kümmern

einschneidende Veränderung

Einschneidende Veränderung       Foto © view7/photocase

Jonathan Mead

Mehr oder minder denken wir, dass wir nichts ändern können. Und das ist genau der Grund, warum die meisten Menschen es auch niemals versuchen.

Die Annahme, dass du zu klein oder zu schwach bist, um eine Veränderung zu bewirken, ist der wichtigste Grund für Tatenlosigkeit. Und es ist womöglich die schwächste Ausrede aller Zeiten.

Aber ich will hier nicht davon sprechen wie es ist zu klein zu sein. Weil ich nicht denke, dass es tatsächlich darum geht. Es geht nicht darum, dass sich Menschen zu klein und nichtig fühlen, es geht darum, dass sich Menschen als zu wichtig erleben.

Den Blick auf das Unmögliche gerichtet

Starkwindbereich

Viel Gegenwind       Foto © IBV2012/photocase

Dirk Henn

"Denn bei allem, was wir tun, denken und fühlen, möchten wir manchmal bis zum Äußersten gehen. Der Wunsch wird in uns wach, die Grenzen zu überschreiten, die uns gesetzt sind.

Es ist auch mir gewiss, dass wir in der Ordnung bleiben müssen, dass es den Austritt aus der Gesellschaft nicht gibt und wir uns aneinander prüfen müssen.

Innerhalb der Grenzen aber haben wir den Blick gerichtet auf das Vollkommene, das Unmögliche, Unerreichbare, sei es der Liebe, der Freiheit oder jeder reinen Größe.

Das Ende des Schubfach-Lebens und die Auflösung von Grenzen

Viele Räume, grosse Leere

Viele leere Räume       Foto © Photocapy/flickr

Jonathan Mead

Die Bestimmung meines Lebens liegt darin, in völliger Kongruenz zu leben.
Ich würde sagen, dass es auch deine Bestimmung ist – und womöglich die Bestimmung eines jeden Menschen – wenn wir die Idee nur weit genug treiben.

Lass uns also zunächst darüber sprechen, was das überhaupt bedeuten soll. Denn wenn es dir wie mir geht, erinnert dich das Wort "kongruent" bestenfalls an den Geometrieunterricht in der siebten Klasse und an nicht viel mehr. Doch tatsächlich hat das Wort eine weitere Bedeutung, und die ist "Übereinstimmung".
Wenn du in Kongruenz lebst, in völliger Übereinstimmung, steht kein Teil von dir im Widerstreit zu irgendeinem anderen Teil von dir.

Sich für die Welt entscheiden

Die unbeschreiblich schöne Welt

Eine unbeschreiblich schöne Welt     Foto © Nasa

Thomas Merton

Niemand hat mich vorher gefragt, ob ich 1915 geboren werden wollte, so dass ich zum Zeitgenossen von Auschwitz, Hiroshima, dem Vietnamkrieg und den Rassenunruhen von Watts geworden bin. Und doch sind das Ereignisse, in die ich, ob ich es will oder nicht, zutiefst und persönlich involviert bin. Die „Welt“ ist nicht nur ein physikalischer Raum, der von Düsenflugzeugen durchmessen wird und der voller Menschen ist, die in alle Richtungen rennen. Sie ist ein Komplex von Verantwortlichkeiten und Optionen, der sich aus der Liebe, dem Hass, den Ängsten, Freuden, Hoffnungen, der Gier, Grausamkeit, Freundlichkeit, dem Glauben, Vertrauen und Misstrauen aller zusammensetzt.

Mögen die Götter auf uns herabschauen und lächeln

Schneelächeln

In der Welt       Foto © riot jane/flickr

Dirk Henn

Jetzt mochte ich nicht mehr.

Zwei Wochen lang bereitete es mir Mühe, diese Website zu machen.
Andauernd gilt es zu übersetzen, aus Gedankenfragmenten neue Texte zu formen, E-Mails zu beantworten, Perspektiven zu entfalten und Kontakte zu knüpfen.

Eines Morgens dann habe ich einfach alles liegen lassen. Bin raus in die Morgensonne und habe nach langer Zeit zum ersten Mal wieder dieses sommerliche Leben um mich herum gespürt. An dem Tag habe ich nichts mehr angerührt und es auch ansonsten ruhig angehen lassen. Und dann ging es weiter. Mit neuer Energie.

Innere Umwelt

Versuch einer ökologischen Spiritualität

Christian Felber

Selbst drei Prozent Wirtschaftswachstum werden allmählich fad, das wahre Fieber verlagert sich auf die Börsen und ins Internet, dort liegt die Zukunft und der Profit. Doch während wir gebannt auf den Bildschirm starren, entgeht uns nicht nur, was „draußen“ vor sich geht, sondern auch, was sich in uns drinnen abspielt.

Schade, weil: Umweltschutz beginnt im Herzen.

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