Klimawandel stoppen. Leben ändern.

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Klimawandel stoppen. Leben ändern.

Hör nicht hin!

Psssst!       Foto © unseen/photocase

Manchmal denken wir, dass wir auf andere Menschen hören sollten, um den richtigen Weg zu finden. Wir haben das Gefühl, dass wir erst dann die beste Entscheidung in Bezug auf unser Handeln treffen können, wenn wir bessere Strategien erlernt, mehr trainiert und mehr Blogs gelesen haben. Doch wenn wir das tun, sind wir in einer destruktiven Spirale des endlosen Vorbereitens gefangen.

Wirf deine Erwartungen über Bord

Viel von unserem Stress, unserem Frust, unserer Enttäuschung, Wut, Unsicherheit und unseres Beledigtsein rührt von einer einzigen Ursache her.

Fast alles resultiert aus unseren Erwartungen: Wenn die Dinge unvermeidlich anders laufen, als wir erwartet haben oder wenn wir uns wünschen, die Dinge wären anders als sie es sind.

Wir schaffen in unseren Köpfen diese Erwartungen in Bezug auf das, was andere Menschen tun sollten und wie unser Leben sein sollte oder wie andere Menschen sich verhalten sollten … aber das sind alles Fantasien. Sie sind nicht real.

Vom richtigen und vom falschen Minimalismus

Stadt gegen Land

Sieht so Minimalismus aus?       Foto © owik2/photocase

Ich höre oft, dass man in San Francisco nicht minimalistisch leben kann – weil es eine Stadt ist, weil es teuer ist dort zu leben, weil dort alle Menschen so geschäftig und gehetzt sind. Das verwirrt mich, weil ich mich dann frage, was im Verständnis dieser Menschen Minimalismus eigentlich ist.

Es gibt nicht nur eine Weise, Minimalismus zu leben – man kann das machen, indem man in einem Bauwagen lebt, mit dem Rucksack um die Welt reist, in einem winzigen Haus lebt, auf einer großen Farm oder sonstwo.

Sei schöpferisch!

Erste kleine Ausbrüche       Foto © andybahn/photocase

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen mir erzählen, dass sie einen neuen Blog erstellen, ein Buch schreiben, eine neue Unternehmung aufziehen, ihre beufliche Laufbahn ändern oder sonst etwas Neues machen wollen.

Aber sie verschieben es immer wieder.

Kommt dir das bekannt vor? Du wolltest etwas Anderes machen, aber hast dazu gerade jetzt nicht die Zeit (oder vielleicht nicht die Energie)? Tausend Punkte auf deiner To-Do-Liste, ein vollgepackter Zeitplan und Termine, die ständig dazukommen. Du wirst dein Großes Ding schon machen, aber später. Du hast alle Zeit der Welt es später zu machen, oder nicht?

Dieser Moment wird niemals kommen. Nicht, wenn du dir diese Zeit nicht selbst erschaffst.

Lebendige Erfahrbarkeit Dirk Henn Fr., 12.08.2011 - 13:42

Briefwelten

Ich habe einen Brief bekommen.
Vor einigen Jahren noch hätte ich wohl kaum darüber geschrieben. Doch mittlerweile ist das etwas Besonderes, etwas Seltenes – und etwas sehr Schönes.

Er ist etwas Wirkliches. Er ist da. So wie das Messer, das neben meinem Frühstücksbrettchen liegt; wie der Schuh, dessen lange Schnürsenkel sich neben der Eingangstür durch den zotteligen Teppich winden; wie die erste Morgenluft, die mir beim Öffnen der Terrassentür entgegenweht; wie der Mondschein, der mich durch das Küchenfenster auf meinem Weg ins Bett begleitet.

Angstfreude

Im freien Fall       Foto © Adrenalinerzeuger/photocase

Als Cloe – meine erste Tochter – geboren wurde, war ich von einer überwältigenden Freude erfüllt, sie war ein lebendes Wunder! Zugleich war ich von einer Mark und Bein erschütternden Angst eingenommen — hier war ein zerbrechliches neues Leben, meinen unkompetenten Händen anvertraut. Diese Mischung zweier so starker Gefühle war überwältigend.

Ich nenne es Angstfreude. Es stellte sich heraus, dass ich bei der Geburt eines jeden meiner Kinder von Angstfreude erfüllt war. Und es stellt sich heraus, dass jeder einzelne der entscheidenden Momente meines Lebens von Angstfreude begleitet war, einer Mischung aus intensiver Freude und intensiver Angst als Ausdruck eines intensiven Gefühls, erhebend und klärend zugleich.