Klimawandel stoppen. Leben ändern.

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Klimawandel stoppen. Leben ändern.

Dankbarkeit und Leere

Dankbar bin ich für Vieles. Jeden Morgen erwache ich und bin leer. Dann öffne ich mich, mache mich bereit (als religiöser Mensch lasse ich Gottes Segen auf mich kommen) und dann lasse ich mich berühren und füllen - von Kleinigkeiten wie einer Meise vor dem Fenster, einem guten Kaffee oder auch von ganz Großartigem wie einem Lachen unserer Jungs oder einem Erlebnis mit meiner Frau.

Um mich sehe ich manche Menschen, die alles, was sie um sich haben und erleben als Standard sehen und erwarten. Es ist ihre "Baseline", und wenn es mal etwas weniger wird, ist es schlecht. Da kann ich mich freuen, dass meine "Baseline" bei Null verläuft und alles Kommende schon ein Gewinn ist!

Die Wissenschaftler nennen das übrigens "Bottom-up", also die Wahrnehmung von allem, was über dem "Nullwert" ist. Und das Gegenteil heißt dann "Top-down": Das Maximale wird als Standard gesetzt und alles, was weniger bedeutet, wird wahrgenommen oder gemessen.

Die Pause, von der alles Andere abhängt Dirk Henn Sa., 09.02.2013 - 18:41

Pause       Foto © Prato9x/flickr

Ich habe eine Gewohnheit entwickelt, die mein Leben verändert hat.

Die Pause.

Wenn wir Fehler machen, dann deshalb, weil wir ohne nachzudenken einem Drang folgen – wir merken es meist nicht einmal. Wir haben Lust Junkfood zu essen, und wir tun es. Wir haben den dringenden Wunsch, die Emails zu checken, statt ein Kapitel unseres Buches zu schreiben und deshalb öffnen wir die Inbox. Wir verspüren den inneren Drang zu rauchen, Alkohol zu trinken, Drogen zu nehmen, an unseren Fingernägeln zu kauen, ein Facebook-Spiel zu spielen, etwas aufzuschieben, eines der Fitnesstrainings auszulassen, mehr Pommes zu essen, zu kritisieren, aus Eifersucht oder Wut zu handeln, grob zu sein … und wir folgen diesem Drang.

10 wesentliche Dinge, von denen du vielleicht gar nicht weisst, dass sie dir gehören

(... und jedem anderen Menschen auf der Welt)

  1. Luft und Wasser
  1. Parks, Bibliotheken, Strassen und Fusswege
  1. Soziale Sicherungssysteme, der Wettervorhersage-Dienst, Schutz und Begleitung durch die Polizei und durch andere öffentliche Einrichtungen
  1. Naturschutzgebiete und Nationalparks
  1. Wikipedia und Open Source Software
  1. Tanzschritte und Modetrends
  1. Die biologische Vielfalt
  1. Die Bibel, das Neue Testament, der Koran, Zen Koans, die Upanishaden, Nordische Sagen und die Schöpfungsgeschichten vieler Naturvölker
  1. Blutbanken, Suppenküchen, Selbsthilfeorganisationen, Museen und andere bürgerschaftlichen Initiativen
  1. Die Ozeane, die Antarktis und der Weltraum

Buddhismus und Ökologie

Wir müssen kein Leben leben, das uns verkauft wird. Wiir können die mutige Wahl treffen, einfach zu leben.

Ich wurde in eine tibetische Nomanden-Familie geboren und verbrachte meine ersten Lebensjahre im wilden Ostteil von Tibet. Es war ein einfaches Leben und meine tägliche Freude bestand darin, zusammen mit meiner Lieblingsziege die nahen Berge zu erkunden. Ich war glücklich, ich konnte wilde Tiere wie das Große Tibetschaf und den Weißlippenhirsch sehen – ganz aus der Nähe – und manchmal sah ich Herden von tibetischen Wildeseln über das Weideland rennen.

Zuversicht ist bereits da

Sonnenaufgang       Foto © -ape-/photocase

Wenn wir Zuversicht entwickeln, ist es ähnlich, als ob wir der Sonne beim Aufgehen zuschauen. Zuerst wirkt sie schwach und kraftlos, und man fragt sich, ob sie es wohl schaffen wird. Dann strahlt und strahlt sie.

Zuversicht hat nichts mit Arroganz oder Stolz zu tun. Es ist ein natürlicher, sich entfaltender Prozess.

Es geht nicht darum, ob man Zuversicht benötigt oder nicht. Sie ist einfach da. Tatsächlich brauchen wir Zuversicht im Grunde nicht zu entwickeln. Es ist eher so, dass wir die Zuversicht, die bereits da ist, einfach anerkennen können.

Die andere Person ist nicht das Problem Dirk Henn Mi., 26.12.2012 - 21:20

Sackgasse       Foto © AllzweckJack/photocase

Unglaublich oft machen wir andere Personen für unseren Frust verantwortlich – Tag für Tag.
Sie irritieren uns, machen die Dinge nicht in der richtigen Art und Weise, sie sind inkompetent, grob, gedankenlos, schlechte Autofahrer, zu langsam, können nicht hinter sich aufräumen, sie sind langweilig oder fahrlässig und sorglos.
Naja, wir werden ewig frustriert sein, wenn wir an dieser Geisteshaltung festhalten.
Wir werden immer wütend, angegriffen, verletzt und enttäuscht sein. Es wird kein Ende nehmen mit den Angriffen, die die Menschheit auf uns verübt – so lange wir entscheiden, dass alle anderen schief liegen, immerzu.

Sie sind nicht das Problem.

Das ist eine Lektion, die ich von Charlotte Joko Beck in ihrem Buch "Zen im Alltag" gelernt habe. Das Problem ist unsere Reaktion.
Die äußerliche Erscheinung (zum Beispiel ist jemand grob zu dir) kann sich immer ereignen, jeden Tag, oft sogar viele Male an einem Tag. Wir können andere nicht davon abhalten, grob zu sein – aber wir können ändern, wie wir darauf reagieren.

Mach eine Sache gut

Oft werde ich gefragt, wie man eine Arbeit tun kann, die man liebt – wie wir unser Geld mit etwas verdienen können, von dem wir begeistert sind.
Ich behaupte nicht, dass ich alle Antworten darauf wüsste, aber für mich ist die Antwort ziemlich einfach: Mach eine Sache gut.

Die meisten Menschen wollen eine umfangreichere Antwort, aber in meiner Erfahrung wird sich alles andere ergeben, wenn du das lernst.