Acht Grundsätze der Entzivilisierung

Paul Kingsnorth und Dougald Hine
Wie von dem sprechen, was uns erwartet? Worauf gilt es zu achten, wenn wir uns auf dem Weg in neue Welten auf die Suche nach brauchbaren Erklärungen, Geschichten und Erzählungen machen?
Zwei britische Poeten, auf der Suche nach einer Sprache für die Welt von morgen.

 
"Wir müssen unsere Sichtweisen ein wenig vom Menschen entrücken und Vertrauen schöpfen. Wie der Berg und das Meer, aus denen wir geschaffen sind."
 
1. Wir leben in einer Zeit sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Umbrüche, einer Zeit der Entwirrung. Um uns herum mehren sich die Anzeichen, dass schon jetzt unsere gesamte Lebensweise Geschichte wird. Wir wollen auf diese Wirklichkeit einfach und aufrichtig zugehen und lernen, wie wir angesichts dieses Wandels leben können.   weiterlesen »

Wie ein Kind

Leo Babauta
Rote Stiefel im Herbst

Herbst     Foto © lama-photography/photocase

“Alle Kinder sind Künstler. Das Problem ist, wie man ein Künstler bleiben kann, wenn man erst einmal erwachsen wird."
Pablo Picasso

 
Manchmal hänge ich am hellichten Tag mit einigen meiner Kinder im Bett herum, lass alles stehen und liegen und spiele einfach. Oder ich sitze neben ihnen und sehe wie sie spielen. Sie tun so, als wären sie Superhelden oder Prinzessinnen, sie spielen Szenen aus ihrem Leben nach oder sie schießen mit Holzgewehren aufeinander ein.

Fast immer beschleicht mich dann ein Gefühl der Bezauberung, einer reinen Freude, einer unschuldigen Rückkehr in eine einfachere Zeit.   weiterlesen »

Kavaliersdelikte für alle

Warum sich Politik erst ändert, wenn wir uns verändern
Dirk Henn
Wir wählen die Atomkraft

Am Wochenende sind Wahlen, und im Grunde meines Herzens wünsche ich den radikalen politischen Wandel. Den ökologischen Umbau der Gesellschaft, die Entschleunigung der Ökonomie - und zwar sofort.

Doch daraus wird nichts. Nicht jetzt. Und schon gar nicht am nächsten Sonntag. So einfach geht das nicht, denn, was ich da will, widerspricht den Gesetzen politischen Handelns.   weiterlesen »

Aus der Fülle des Lebens schöpfen

Leo Babauta
weniger ist mehr

Weniger ist mehr     Foto © tigerente/photocase

Seit mehr als fünf Jahren arbeite ich nun schon daran, mein Leben zu vereinfachen; und während ich die sublimen Freuden eines einfachen Lebens entdeckt habe, ist mir klar geworden, dass die meisten Menschen es nicht kapieren.

"Wieso sollte ich WENIGER wollen?" fragen sie sich selbst. "Weniger ist weniger Spaß, härter, so mönchsartig, langweilig."

Die einfache Antwort: Weil das Leben so viel besser sein kann mit weniger.

Das ist kaum zu glauben, wenn du es nicht selbst ausprobiert hast, aber heute bin ich glücklicher denn je.   weiterlesen »

Wohlstand ohne Wachstum

Wir brauchen kein grün angepinseltes Weiter-so, sondern müssen jetzt endlich unser Leben entrümpeln und entschleunigen.
Niko Paech
Der macht Klima!

© beck/ews

Welche Reaktionen würde wohl die Ankündigung eines Automobilherstellers auslösen, demnächst ein Fahrzeug ohne Rückwärtsgang und Bremse produzieren zu wollen? Vermutlich Gelächter. Oder Kopfschütteln. Komisch, dass eine solche Reaktion nicht auch den meisten Ökonomen und Wirtschaftspolitikern entgegengebracht wird. Denn dieselbe Absurdität liegt dem üblichen volkswirtschaftlichen Denken zugrunde; mehr noch: Das ganze Entwicklungsschema moderner Gesellschaften basiert auf der Grundannahme, Fortschritt sei ausschließlich ein Akt der Addition und nur bei ständigem Wachstum möglich.   weiterlesen »

Wen die Götter vernichten wollen, dem geben sie unbegrenzte Ressourcen.

Twyla Tharp

Twyla Tharp in "The Creative Habit"


 
 
 
 
 
 
 
 

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