Das Ende der Geschäftigkeit
Rushhour Foto © BeneA/photocase
"Nichts zu tun ist besser, als geschäftig nichts zu tun.“ Lao Tse
Hör auf damit, so geschäftig zu sein, und deine Arbeit ist halb erledigt.
Denk mal darüber nach, wie emsig wir tätig sind, und wie sehr wir damit prahlen, uns damit brüsten: Ich bin so beschäftigt, ich muss wichtig sein. weiterlesen »
Einfache Vergnügungen
In die Nähe oder in die Ferne schauen? Foto © Dirk Henn
Im Grunde ist es ganz einfach: Nah soll es sein, wirklich nachhaltig und ein Ort, an dem ich ohne Sorge sein kann. Doch wie wird daraus ein Urlaub?
Als ersten Anhaltspunkt habe ich mich an den Verbänden und Zusammenschlüssen orientiert, die sich einem nachhaltigen Tourismus verschrieben haben. Die Angebote von Viabono waren mir jedoch zu teuer. Das Forum Anders Reisen hat einige sehr gelungene Reisen, aber auch so sehr viel Fernreiseangebote – da wird es dann am Ende nie was mit der Nachhaltigkeit. Ö-plus hat in der Schweiz einiges zu bieten, doch die Blaue Schwalbe, habe ich dann für mich entschieden, ist das entschiedenste und wärmste der touristischen Qualitätssiegel. Nun ja, aber im ersten Anlauf war nichts dabei, was ich derzeit bezahlen kann, weiterlesen »
Fahrräder sind schneller als Autos
Schnell mal um den Block... Foto © oldwoodies.com
Der typische amerikanische Mann widmet seinem Auto mehr als 1600 Stunden im Jahr. Er sitzt darin, während es fährt und während es stillsteht. Er parkt es und sucht es wieder auf. Er verdient das Geld, um dafür eine Anzahlung zu leisten und die monatlichen Raten zu bezahlen. Er arbeitet, um das Benzin, das Wegegeld, die Versicherung, die Steuern und die Strafzettel zu bezahlen. Er verbringt vier seiner sechzehn wachen Stunden auf der Straße oder damit, die Mittel für den Betrieb des Autos zu beschaffen. […] weiterlesen »
Niemand ist schuld
Foto © Nadine Platzek/photocase
Schuld und Schuldgefühle sind grundsätzlich nicht gesund, weil sie die Eigenart haben, was immer geschieht zu verurteilen und nicht die Inspiration oder die positiven Aspekte zu sehen, die in den Dingen liegen.
Oft rühren Schuldgefühle von Selbsthass her, in dem wir uns selbst ununterbrochen verurteilen.
Der einzige Weg, über Schuld hinauszukommen, besteht darin zu sehen, dass es niemanden gibt, den man für das Chaos oder die Schwierigkeiten im Leben verurteilen könnte.
Chaotische Situationen sind keine Bestrafung, sondern Hinderniss und Startpunkt zugleich. So betrachtet kannst du das Positive inmitten des Negativen sehen.
Der Preis der Bequemlichkeit
bequem abhängen Foto © Wa54/photocase
Wenn es eine Richtung gibt, in die sich moderne Gesellschaften in den letzten hundert Jahren bewegt haben, dann ist es Bequemlichkeit. Das fasst das letzte ungefähr Jahrhundert gut zusammen: Waschmaschinen & Wäschetrockner, Mikrowelle, Computer, die Internet-Revolution, Fastfood, Agrobusiness, Tiefkühlkost, Geschirrspüler, Maschinen und Modernisierungen aller Art.
Wir sind, mehr als alles andere, eine Gesellschaft der Annehmlichkeiten. Doch zu welchem Preis? weiterlesen »
Nur weniger ist mehr
Warum Wale die Orientierung verlieren... © beck
Seit einigen Monaten verfüge ich über weitaus weniger Geld als zuvor. Und ich hatte die Hoffnung, dass das meiner Umwelt gut tut.
Schließlich kann ich nur noch halb so viele elektronische Geräte und Einrichtungsgegenstände kaufen und nur noch einen Bruchteil der Unterhaltung konsumieren – Kino, CDs, Thermalbadbesuche und üppige Festmahle sind seltener geworden als zuvor.
Das heißt nicht, dass auch meine Lebensfreude darunter leidet. Nein, das nicht. Es ist sogar so, dass ich - von einigen meiner ehemaligen Besitztümer befreit - leichteren Herzens durch die Welt wandeln kann. weiterlesen »





