Gute Vorsätze für 2010

52 Wege

Dirk Henn

Drei gute Vorsätze habe ich mit ins Jahr 2010 genommen. Ich werde

• morgens in der Frühe meditieren;

• beständig an den 52 Wegen arbeiten;

• mir täglich mit frischen Nahrungsmitteln aus regionalem Bioanbau etwas kochen.

Das ist das, was mir über meinen gewohnten Tagesablauf hinaus verlässlich möglich ist.

Mich interessiert, was du dir in diesem Jahr vorgenommen hast, um die Welt für dich und für andere zu einem besseren Ort zu machen. Schreib uns doch davon in den Kommentaren. (Ich kann mir gut vorstellen, dass wir noch das eine oder andere voneinander lernen können.)

Vielen Dank für dein Interesse an 52 Wege!
Wenn du Anregungen für Themen, Verbesserungen oder auch Kritik hast, so bin ich gerne ansprechbar.
Deine Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben und von mir nur für den Versand des Newsletters genutzt.

Herausgeber: Dirk Henn, Zechenweg 4, 79111 Freiburg, info@52wege.de, http://www.52wege.de

52 Wege in 2010

Mit einem Traumhaus für alle
die einen neuen Weg finden möchten
ihr Leben (und Arbeiten) unter einem (grünen) Dach
zu verbringen...
Ich stelle mir diese Traumverwirklichung
als mein größtes Ziel für 2010 vor...
;-) THomas

Ich drück dir die Daumen

Lieber Thomas,

ich drück dir die Daumen, dass es dieses Jahr dann konkret werden kann. Schick uns doch einen Link zum Projekt, wenn ihr euch auch online präsentiert. Dann kann ich versuchen, ihn hier auf 52 Wege sinnreich einzubauen...

Vorsätze

Ich mache mir auch keine Vorsätze zu Neujahr. Vielmehr entscheide ich mich täglich.
Vorsätze machen unter Umständen ein schlechtes Gewissen. "Hast es wieder nicht geschafft mit dem Rauchen aufzuhören..."

Schlechtes Gewissen

Ach Artur,
ich war wirklich blöd, nicht genauer zu erklären, was ich mir unter guten Vorsätzen vorstelle.
Ich habe das schon in meiner Antwort an Maria bedauert.

Klar muß es etwas sein, das Schritt für Schritt erreichbar ist; und für einen Vorsatz wäre allenfalls ein Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher geeignet. So was wie: "Allen Carr´s Buch "Endlich Nichtraucher" kaufen und von vorne bis hinten, Seite für Seite durchlesen." :-)

Gute Vorsätze

Den Tag mit Sonnengrüssen beginnen
Ein Buch pro Woche lesen
21 Tage nicht beschweren

Was sind Sonnengrüße?

Lieber Martin,

21 Tage nicht beschweren. DAS ist eine wirkliche Herausforderung.
Und die Sonnengrüße klingen gut - aber ich weiß nicht genau, was das ist? Ist es unser Gespür für das grundlegende Gutsein der Welt, das uns ereilen kann, wenn wir die kühle Klarheit der Morgenluft wieder zum ersten Mal spüren? Oder die Kraft der Stille des frühen Morgens?

Meine Vorsätze

2009 habe ich mein Leben auf den Kopf gestellt bzw. so ziemlich alles über den Haufen geworfen. Einen neuen Job gesucht und gefunden, 10jährige Beziehung vollendet und in Frieden losgelassen, das Risiko eines finanziellen Gaus eingegangen und alleine in eine fremde Gemeinde gezogen.
Für 2010 habe ich mir nun vorgenommen Raum für mich zu genießen, regelmäßig meditieren, Yoga, spontan sein und meine Kreativität zulassen - Zeit dafür nehmen. Nach innen hören und mich führen und leiten lassen. Die Dinge und Umstände einfach zu lieben! Und zu fließen mit dem wunderbaren Leben - bzw. die Wellen freudig zu reiten :-)
Ich glaube es kommt nicht so sehr auf einzelne Aktivitäten, als vielmehr auf die Ausrichtung, auf den Kontext, in dem wir alles betrachten und leben, an!

Wenn wir alle uns auf unsere Resurcen - auf das, was wir der Welt und unseren Mitmenschen zu geben haben - besinnen, und dies fließen lassen... überlegt mal, was das bedeuten würde...

Bei dem Gedanken könnte ich weinen und zugleich die Welt umarmen...
Seid lieb gegrüßt, auf dass wir alle beharrlich unsere Vorsätze in die Realität bringen mögen!
Sabrina

Ich nehme mir schon seit

Ich nehme mir schon seit etlichen Jahren nichts mehr vor!
Ich lebe einfach und tue, was mir wichtig ist ...

Etwas vornehmen ist bedeutet für mich, dass ich meinen Spielraum eingrenze, mich einenge.
Das hab ich hinter mir; ich ent - scheide täglich ...
Das heißt, ich nehme täglich Abschied, um frei zu sein, für das, was gerade geschieht ...

Gute Vorsätze

Lieber Dirk

Als erstes, wunderbare Idee und Website die 52 Wege!

Ich habe mir keinen Vorsatz genommen. Möchte einfach weitergehen auf meinem Lebensweg. Mein tägliches Leben als "Lernfeld" weiter schätzen und jede Sekunde lernen dürfen, bewusst sein und an mir "arbeiten". Der Weg ist das Ziel!...:-)

Sonnige Grüsse aus Bern!

Vorsätze

Meiner Meinung nach hat ein Vorsatz immer etwas positives. Er zeigt, dass es einen Gedanken oder eine Idee gibt, um etwas an der gegebenen Situation zu verändern und um größeren inneren Frieden zu finden.
Ob nun diese Vorsätze an Silvester/Neujahr oder an einem anderen Tag getroffen werden spielt für mich keine Rolle. Wenn man einen Vorsatz oder ein Ziel hat, oder eine Veränderung wünscht, dann kann man jeden Tag, jede Minute, ja sogar in jeder Sekunde damit beginnen die Gedanken in diese Richtung zu lenken und dadurch mit den Vorsatz sofort beginnen.
Das Jahr und somit auch Silvester/Neujahr ist ja nur eine Erfindung von uns, vielleicht um es manchen zu erleichtern und sie daran zu erninner das es so etwas wie Vorsätze überhaupt gibt... ;-)

Nicht nur zu Sylvester

Lieber Ben,

mich besinnen und orientieren kann ich allzeit, das ist wahr. Dennoch macht es für mich Sinn, dass wir in unserer Kultur kurz nach der Wintersonnwende eine Zeit für Besinnung und Ruhe eingerichtet haben - fern der Arbeit. Jetzt ist die Zeit, den Fokus für die kraftvolle Frühjahrs- und Sommerzeit zu schärfen. Denn die kommt oft schneller, als ich noch im Januar denke :-)
In diesem Sinne knüpfe ich gerne an die Tradition an, das Neue Jahr mit neuem mentalem Fokus anzugehen. Was neue Gewohnheiten auf jeden Fall auch brauchen, ist eine Form der Verbindlichkeit. Anderen davon zu erzählen, oder gar noch öffentlich davon zu schreiben, wie wir es hier tun, ist eine gute Voraussetzung für das Gelingen von Gewohnheitsänderungen. Und was bietet sich da mehr an, als allen Freunden, Verwandten und Bekannten von seinen Neujahrs-Vorsätzen zu erzählen?!

Vorsätze

Ich habe keine expliziten Vorsätze für 2010, da ich während des Jahres situativ reagiere und mein Verhalten, meine Meinung und Einstellungen ändere, so dass es zum Jahresende keinen "Planungsstau" gibt. Was ich mir jedoch jedes Jahr in der Silvesternacht verspreche ist, weiter an meiner persönlichen Entwicklung zu arbeiten, hinzuhören und hinzusehen, was um mich herum geschieht, mich an der richtigen Stelle einzumischen und für meine Überzeugungen einzustehen. Bei der Gelegenheit wünsche ich mir dann, dass meine Wertschätzung anderen gegenüber Früchte trägt und sie gespiegelt wird. Die Menschen, die mir nahe stehen, möchte ich mit meiner Liebe umgeben und ihnen Geborgenheit schenken.
Mit diesen Gedanken starte ich ins neue Jahr und freue mich auf 365 ereignisreiche und herausfordernde Tage.
Liebe Grüße und danke für die wunderschönen 52 Wege, auf denen ich sehr gern mitgehe.
Giulietta

Wirklich kraftvoll

Liebe Guiletta,

das klingt wirklich kraftvoll, wie du dich selbst ins Neue Jahr begleitest. Wow!

Ich schliesse mich Giuletta an

Liebe Giuletta
Ihre Gedanken über die Vorsätze für 2010 sind so schön und reich formuliert, dass ich mich gerne anschliesse. Es sind nach meinem Befinden, alle wichtigen Momente für ein gutes Leben und für das neue Jahr zusammen gefasst. Das Hinhören, die Geborgenheit, die Liebe und die Wertschätzung sind Wörter die schon allein wenn ich sie lese, mir ein gutes Gefühl geben.
Herzlichen Dank.

Kyra A. Richiger

Keine Vorsätze

Ich fasse keine Vorsätze. Echte Vorsätze sind zum Scheitern verurteilt und erzeugen ein schlechtes Gewissen wenn man sich nicht dran hält. Sie sind keine Beschlüsse. Keine Ziele. Nicht mal Wünsche. Sie sind Befehle aus einer "du solltest endlich mal"- Haltung heraus.

Deine drei sind, wenn man sie genau betrachtet, Ziele. Denn Du schreibst "Ich werde"....das....und...das tun.
Das ist was völlig anderes als "Ich habe mir vorgenommen...."
Vielleicht eine Wortklauberei, für mich aber der entscheidende Unterschied.

Ziele, die ich mir für dieses Jahr gesetzt habe:
Ich weiss, welchen Beruf ich für die zweite Hälfte meines Berufslebens ausüben möchte.
Ich nehme meine Bedürfnisse wahr, ernst und drücke sie aus.

Es kommt auf die Art der Vorsätze an...

Liebe Maria,

super! Deine Ideen zielen genau in die Richtung meiner Hintergedanken, die meinen "guten Vorsätzen" zugrunde lagen.

Ich habe zunächst ganz globale Ideen gehabt: "Mehr mit Menschen in Kontakt treten" oder "Meinem eigenen Rhythmus" folgen. Und dann habe ich gemerkt, dass genau diese Art von Herangehensweise mir KEINE Wege eröffnet.

Doch Ziele, wie du es sagst, helfen da auch nicht weiter. Es müssen kleine Dinge sein, die einen begrenzten Umfang haben und praktisch ausführbar sind. Es geht also um ganz praktisch tubare Dinge, die nicht mehr als eine halbe Stunde oder Stunde Zeit pro Tag von mir erfordern. Nur dann handelt es sich aus meiner Sicht um "gute Vorsätze".

Es ist wieder die Frage nach dem menschlichen Maß. Auch und selbst großer Herausforderungen nicht übermenschliches von sich selbst zu fordern und so handlungsfähig zu werden. Ich schätze immer mehr die Kraft der kleinen Schritte.

Drei derart kleine Schritte wirklich mit Leben und Qualität zu füllen, das ist dann schon wieder eine große Sache. Ich setze mal als nächsten Newsletter einen Artikel zu diesem Thema auf die Website, unter dem Titel "Mach eine Sache richtig".

Nun denke ich, ich hätte diese Hintergedanken in meinem Text ausführlich benennen sollen...

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