Die Würde der Welt ist immer da

Eisiger Sonnenaufgang

Sonnenaufgang       Foto © photoholic1/flickr

Chögyam Trungpa

Schau dir die Sonne an. Die Sonne scheint. Niemand poliert die Sonne. Die Sonne scheint einfach. Schau dir den Mond an, den Himmel – eine Welt, wie sie nicht besser sein könnte.

Leider versuchen wir menschliche Wesen, uns alles in Begriffen der Bedingtheit zu erschliessen. Wir versuchen aus nichts etwas zu machen. Wir haben alles durcheinandergebracht. Das ist unser Problem.

Wir müssen zurückkehren – zur Sonne und zum Mond, zu Drachen, Tigern, Löwen und Garudas (mythischen Vögeln). Wir können wie der blaue Himmel sein, meine Lieben, und wie die Wolken, so rein, so wunderschön.
Wir sollten uns nicht zu sehr anstrengen, uns selbst zu finden. Wir haben nicht wirklich alles verloren; wir brauchen uns nur einzustimmen. Die majestätische Würde der Welt ist immer da.

Dieser Text stammt von Chögyam Trungpa. Er ist in dem Buch Große Östliche Sonne in dem Artikel "Anderen helfen" zu finden (Seiten 200 und 201). Das Buch ist im Arbor Verlag erschienen.

Kommentare

Darin liegt das wahre Glück...

Ja, in der Einfachheit, wie sich die Natur "darstellt", liegt das Glück, wenn nicht sogar das Wunder unseres Lebens! Aber wir wollen es ja nicht einfach haben. Wir denken, dass die Welt kompliziert ist oder sein muss, und wir sie erst "lernen" müssen, um sie zu verstehen.
Nein, die Sonne scheint "einfach", im Sinne von "SEIN"... sie ist.
So wie wir - wir sind oder besser

ICH BIN!

Danke für die Inspirationen!

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