Die vergessene Kunst der Einsamkeit

Zur Ruhe kommen

Zur Ruhe kommen     Foto © Prato9x/flickr

Leo Babauta

Man muss kein Mönch sein, um Einsamkeit zu finden und auch kein Einsiedler, um sie genießen zu können.

Und doch ist Einsamkeit in diesen Zeiten der allumfassenden medialen Erreichbarkeit eine vergessene Kunst. Und während ich sehr wohl die Schönheit dieser globalen Gemeinschaft sehe, denke ich doch, dass es notwendig ist, sich regelmäßig von ihr zurückzuziehen.

Eine meiner liebsten Beschäftigungen ist es, am Rand des Meeres in Stille zu sitzen ... zu kontemplieren ... zu gehen … allein mit meinen Gedanken. Alle Verbindungen in die Aussenwelt für einen Moment unterbrechen und einfach schreiben … Ruhe finden, indem ich einen guten Roman lese ... indem ich ein einsames Bad nehme.

Verstehe mich nicht falsch: Ich liebe es, mit meinen Liebsten zusammen zu sein.

Mit einem Freund zu wandern, mit meiner Frau der untergehenden Sonne zuzuschauen oder mit meinen Kindern zu lesen, all das gehört auf jeden Fall zu den wunderbarsten Dingen in meinem Leben.

Doch Einsamkeit ist, damals wie heute, eine absolute Notwendigkeit.

Die Vorteile der Einsamkeit

Dieser Artikel stammt von Leo Babauta, er wurde erstmals auf seiner Website zenhabits.net unter dem Titel the lost art of solitude veröffentlicht. Sein täglicher (englischsprachiger) Newsletter bietet eine Vielzahl von wertvollen Anregungen. Übersetzung: Dirk Henn.

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